Stand der Digitalisierung in Deutschland


Der technologische Wandel hat zunehmenden Einfluss auf die Art, wie die Menschen leben, arbeiten oder kommunizieren. Für die überwiegende Mehrheit der Deutschen sind digitale Technologien im Alltag selbstverständlich geworden. Mobile Geräte werden immer mehr zum ständigen Begleiter. Für viele ist es wichtig, immer und überall erreichbar zu sein.

Mobiles Internet ist für die Mehrheit unverzichtbar – Die mobile Internetnutzung ermöglicht den Zugriff auf unterschiedlichste Informationen und Dienstleistungen zu jeder Zeit und an jedem Ort. 60 Prozent nutzen ihr Smartphone oder Tablet vor allem, um unterwegs E- Mails abzurufen oder im Internet zu surfen. Etwa die Hälfte der Nutzer meint, Kontakte zu Freunden ohne diese Technologien gar nicht aufrechterhalten zu können.

Wenn es jedoch um die Nutzung von Medien geht, zeigen sich die Deutschen vergleichsweise altmodisch. So bevorzugen 63 Prozent der Befragten noch die Print-Ausgabe einer Zeitschrift oder Zeitung. Nur 13 Prozent der Bundesbürger lesen ihre Bücher in elektronischer Form. Smart-TVs scheinen dagegen langsam Einzug in deutsche Wohnzimmer zu halten. Etwa ein Drittel der befragten Deutschen hat den Fernseher direkt mit dem Internet verbunden, fast jeder Zweite nutzt alternative Empfangsmöglichkeiten und Fernsehangebote.

In dem Reifegradmodell haben die Deutschen einen Digitalisierungsgrad von 40 Prozent erreicht und befinden sich damit erst in der Phase 2 des Modells („Digital Consumption“). Bis zur vollständigen Digitalisierung ist es allerdings noch ein großer Schritt. Für viele Innovationen, wie Wearables, fehlt derzeit noch die breite Akzeptanz. Auch die Möglichkeit des mobilen Bezahlens wird bislang von lediglich 5 Prozent der Kunden genutzt.

Unternehmen bei Digitalisierung schon weiter fortgeschritten

Die Unternehmen sind in ihrer Digitalisierung schon weiter. Hier haben sich die Trends und Entwicklungen neuer Technologien bereits soweit durchgesetzt, dass sie einen Digitalisierungsgrad von 66 Prozent erreicht haben. Damit können sie der Phase 3 („Digital Identity“) des Reifegradmodells zugeordnet werden. Bereits jedes zweite Unternehmen verfügt über eine klare digitale Strategie, um die Nutzung digitaler Technologien in das Geschäftsmodell zu integrieren.

In fast allen Unternehmen werden Mitarbeiter motiviert, eigene Ideen zur Durchführung von digitalen Projekten zu entwickeln. Vor allem dem Thema Social Media wird dabei eine große Bedeutung beigemessen, die meisten Unternehmen setzen diese gezielt ein, um mit Kunden zu kommunizieren. Knapp die Hälfte nutzt ein Social Media Monitoring zur Analyse von benutzergenerierten Inhalten.

Diese Zusammenfassung aus dem folgenden PWC-Report: http://www.pwc.de/de_DE/de/digitale-transformation/assets/pwc_digitalisierungsbarometer_2014.pdf zeigt sehr deutlich auf, wie weit der Digitalisierungsgrad in Detuschladn fortgeschritten ist. Aufgrund des sehr ähnlichen kulturellen Backgrounds gelten diese Ergebnisse auch auf für Schweizer Verhältnisse.

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